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Hilfe für Victoria Lenuweit

Hilfe für Victoria Lenuweit

Gemälde „Naomi Campbell“ der weltweit tätigen Künstlerin Christine Dumbsky steht für guten Zweck zum Verkauf

Manchmal muss man einfach Glück haben. Als sich Wolfgang Arndt unlängst bei Manuela Lenuweit meldete, war er es sicher einer dieser gefühlten Momente. Der Riesaer Kunstliebhaber, der in den vergangenen Jahren zahlreiche Ausstellungen organisiert und Künstler gefördert hat, verfolgt schon seit Jahren die Leidensgeschichte des schwer kranken Mädchens aus dem Priesterwitzer Ortsteil Strießen. Gern wollte er der Zwölfjährigen, die weder selbständig laufen noch sprechen kann helfen.

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Mir war schon immer wichtig, an den richtigen Stellen etwas zu bewirken. Deshalb habe ich mit Familie Lenuweit Kontakt aufgenommen“. bekennt der zweifache Vater. Und mehr noch. Aus seiner großen Sammlung von Kunstwerken schenkte er den leidgeplagten Eltern ein Bild von Christine Dumbsky. Dauf zu sehen: Supermodell Naomi Campbell. Geschätzter Wert: 2.500,– €. „Ich würde mich freuen, wenn ein Liebhaber dieser Art von Kunst sich bei den Lenuweits oder der SZ melden würde und der Verkaufserlös einer weiteren Delfintherapie des Mädchens zugute käme“, betont Wolfgang Arndt. Eine Therapie die schon einmal für eine positive Entwicklung des Kindes gesorgt hatte. Dank der großen Spendenbereitschaft der Menschen aus dem Großenhainer Land konnte die Familie erstmalig im September 2011 in die Türkei fliegen. Nachdem weitere Spenden eingegangen waren – unter anderem 5000 € eines Privatmannes – ein zweites Mal dann im Mai 2012.

Victoria geht es nach den Aufenthalten in Marmaris stets besser. Sie hat begonnen feste Nahrung zu sich zu nehmen und versucht mit Hilfe von Orthesen zu laufen, erklärt Manuela Lenuweit. Seit dem ersten Lebensjahr kämpfen die Eltern nun schon um das Wohl ihres Kindes. Was ihre Tochter tatsächlich hat, welche Erkrankung wirklich bei ihr vorliegt, können die Ärzte indes bis heute nicht sagen. Zwar wurde sie in den vergangenen Jahren bereits in mehreren sächsischen Kliniken aufwendig untersucht. Was ihr jedoch fehlt, was die Ursache für ihren Zustand ist, wurde dabei nicht diagnostiziert. Der überhaupt erste Durchbruch dann schließlich vor gut zwei Jahren: Der Fuldaer Facharzt für Kinder-, Jugend- und Ernährungsmedizin, Dr. Ulrich Kraft, stellte bei Victoria eine seltene Stoffwechselkrankheit fest. Für das Kind bedeutet sie, dass Giftstoffe in ihrem Körper gespeichert werden. Nach einer intensiven Entgiftung, zahlreichen neuerlichen Beschwerden und diversen Rückschlägen geht es dem zierlichen Mädchen zur Zeit recht gut. Allerdings hat sie jetzt ein stärkeres Hungergefühl entwickelt und nimmt sechs bis acht Mahlzeiten zu sich. erzählt Manuela Lenuweit. Oftmals, so die Mutter, verlange sie jetzt auch nachts danach, etwas zu essen. Was das jedoch sein soll, sei nicht immer leicht zu beantworten. Nicht nur weil sich Victoria bloß mit Gesten verständlich machen könne Ihr Körper vertrage die allermeisten Lebensmittel gar nicht.

Text: C. Karlshaus  – SZ = Sächsische Zeitung

Eine Leidensgeschichte, die Malerin Christine Dumbsky sehr berührt hat.

Früher als Creative Managerin in einem renommierten Musikverlag tätig, arbeitet sie inzwischen als freischaffende Künstlerin. So stellte sie erstmals 1000 in New York aus und führte mit dem namhaften Fotografen Elliott Landy – er hielt Rocklegenden wie Janis Joplin, Bob Dylan, Jimmy Hendrix oder Jim Morrison für die Nachwelt fest – in Deutschland einige Projekte durch.
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ca. 80 cm breit und 60 cm hoch Acyl

Das Gemälde „Naomi Campbell“ von der Künstlerin Christine Dumbsky

Wegen ihres starken Bezugs zum Thema Musik portraitiert Christine meist Frauen aus der Branche, wie Madonna, Cher bis hin zu Schauspielerinnen und Models wie eben Naomi Campbell. Ebenso gefragt als Illustratorin und Comiczeichnerin, zählt sie darüber hinaus zu den weltweit Top 10 der Bodypaintingkünstler, arbeitet in China Luxemburg, Italien oder den USA.

Soweit es ihr möglich ist, so Christine Dumpsky im SZ Gespräch möchte sie nun gern der kleinen Victoria helfen. Sie selbst habe zwar keine eigenen Kinder, sei aber in ihrem fränkischen Zuhause stets der Anlaufpunkt für alle Mädchen und Jungen in ihrem Freundeskreis.

„Ich hoffe sehr, dass jemand das Bild kaufen möchte. Um die Aktion bekannt zu machen werde ich im Internet und verschiedenen Foren dafür werben, auch um Spenden zu sammeln“, versichert Christine Dumbsky.

Spendenkonto: Dolphin Aid e.V.
Sparkasse Düsseldorf
Kto-Nr. 20002424
BLZ 30050110
Verwendungszweck: Victoria Lenuweit